Das ging schnell!

Die Wohnungssuche für mich und die Fellnasen war für mich ein großer schwarzer Klumpen voll Panik und düsterer Zukunftsaussichten. In meinem letzten Blogeintrag habe ich bereits darüber geschrieben, dass ich keine kleine Butze will, in der wir drei uns kaum bewegen können. Es ist kein Problem für mich, auf die ein oder andere Annehmlichkeit zu verzichten, aber wenn es um die Tiere geht, bin ich wirklich pingelig. Nach dem ersten Check der Wohnungsangebote, die in Frage kamen, sank mir der Mut. Was ich mir leisten konnte, ließ sich besonders in Düsseldorf nicht ganz mit dem vereinbaren, was ich wollte.

Dieses Wochenende habe ich mir dann zwei Wohnungen in Wuppertal angesehen. Eigentlich ist das überhaupt nicht mein Pflaster, weil ich die Stadt extrem hässlich und einfach nur zugebaut und grau finde. Beide Wohnungen waren allerdings erschwinglich, machten einen guten ersten Eindruck und waren nicht zu klein. Die erste lag in einem Vorort, was mir deutlich besser gefiel als die Innenstadtlage der zweiten Wohnung. Und in die erste habe ich mich auch direkt verliebt. Ich kam in den Flur und dachte: „Hier könntest du dich wohl fühlen.“ Und für die Katzen war auch alles da, was ich wollte: Die ausdrückliche Erlaubnis der Vermieterin, Erdgeschoss und damit keine Mieter unter einem, die sich über rennende Kater beschweren könnten, eine ausreichende Quadratmeterzahl, Blick auf einen Garten bzw. eine Grünfläche und ein gesicherter Balkon.

Mein Vater und meine Stiefmutter waren bei der Besichtigung dabei und sagten, ich solle mich nicht auf diese Wohnung versteifen. Das war mir klar und das wollte ich auch nicht. Als ich am Nachmittag meine Selbstauskunft zur Vermieterin schickte, habe ich schon befürchtet, dass ich null Chancen hätte. Aber… etwa 20 Minuten später klingelte mein Telefon. Und ich bekam die Zusage! In diesem Moment hörte ich alle Englein singen und ich dachte, das könne nur ein Traum sein. Nächste Woche machen wir einen Termin zur Vertragsunterzeichnung aus und dann kann es Mitte Februar/Anfang März losgehen.

Obwohl ich mich immer noch vor der ganzen Situation fürchte und mir gewisse Dinge Albräume bereiten, finde ich diese Entwicklung äußerst positiv und blicke nun mit ein bißchen mehr Freude in die Zukunft. Hey, Dickis, wir müssen nicht unter der Brücke schlafen! Hurra!!

Snorres neuer Lieblingsplatz

 

Alte Projekte, neue Ziele.

Eigentlich wollte ich nur ein kombiniertes Näh- und Katzenzimmer schaffen. Darüber hatte ich bereits vor einiger Zeit geschrieben. Nun werde ich eine ganze Wohnung für mich und die Kater finden und einrichten müssen. Seit ein paar Tagen durchforste ich das Internet nach Angeboten, die für mich in Frage kommen, und verzweifle so langsam darüber, dass so viele Vermieter von vornherein Katzenhaltung verbieten. Ja klar, eigentlich darf das nicht mehr grundsätzlich verboten werden, allerdings bekommt man davon unabhängig halt auch keinen Mietvertrag, wenn man Fellnasen mitbringen möchte. Als ob die ganze Situation gerade nicht schon bescheiden genug wäre.

Ich mache mir ein wenig Sorgen, ob die Kater sich in einer kleineren Wohnung wohl fühlen werden. Immerhin werde ich mich um knapp die Hälfte verkleinern müssen, alles andere kann ich nicht bezahlen. Als ich in Hamburg wohnte, war unter anderem der geringe Platz ein Grund dafür, warum ich keine Katzen halten wollte. Werde ich dann zum Tierquäler? Natürlich werde ich versuchen, ihnen auch an den Wänden Bewegungsmöglichkeiten zu verschaffen. Aber es kommt natürlich auch darauf an, wo wir landen. Was wir finden.

Gerade erscheint mir diese Herausforderung zu groß, aber es hilft ja nichts. Tabby übt schon mal das platzsparende Packen.

Weihnachtspost und Fischabenteuer

Irgendwie geht Weihnachten dieses Jahr total an uns vorüber. Normalerweise gibt es ganz viel Deko und ich backe Kekse, mache extra Leckerlis für die Kater… Dass ich dazu in diesem Jahr so gar keine Lust habe, habe ich bereits in einem anderen Blog erklärt. Aber dass ich das Fest so dermaßen verdränge, dass ich von Weihnachtspost völlig unvorbereitet überrascht werde, ist auch für mich neu.

Eine ganz liebe Karte mit den plüschigsten Weihnachtskatzis bekam ich von Indra, Bailey, Vally und Oreo. Ich habe mich wahnsinnig gefreut! Vielen Dank! Die vier machen im Moment echt eine schwere Zeit durch und ich hoffe so sehr, dass sich bald alles wieder einpendelt, so dass Mensch und Tier zur Ruhe kommen können. Wenn ich Wünsche fürs neue Jahr habe, dann ist das auf jeden Fall einer davon. Ganz viel Kraft wünsche ich dir, Indra! Ich weiß, es ist wirklich nicht einfach und ich kann leider überhaupt nichts tun, um zu helfen. Aber ich versuche so viel positive Kraft wie möglich zu dir zu schicken.

❤️

Bei uns daheim gab es ein paar Neuerungen, was die Wasserbewohner betrifft. Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit von unseren Aquarien geschrieben. Oder nur von einem? Egal. Jedenfalls ist vor einigen Wochen unser geliebter Kampffisch Günni gestorben und wir mussten uns überlegen, was wir nun mit dem freien Becken anfangen. Da die Aquarien das Hobby meines Freundes sind, hat er schließlich beschlossen, es mit Garnelen zu versuchen und hat ein süßes kleines Garnelenbecken eingerichtet. Während ich völlig begeistert von den kleinen Kerlchen bin, sind die Kater eher gelangweilt. Da ist wohl nicht genug Action im Becken.

Nachdem das kleine Aquarium eingerichtet und der Besatz eingezogen war, hat sich mein Freund in den Kopf gesetzt, das große Becken umzugestalten. Es war alles ziemlich zugewuchert und ohne Struktur. Und Struktur und klare Linien sind das, was mein Freund braucht. (Oft sehr zu meinem Leidwesen.) Da er nicht genau wusste, wie er die neue Einrichtung anordnen sollte, habe ich ihm dabei geholfen. Der alte Besatz ist natürlich im Becken verblieben und den Fischis geht es gut!

Wir haben mit Schiefersteinen und -platten gearbeitet, es sind einige neue Pflanzen dazugekommen und es gab zwei neue Steine. Eigentlich sollte auch noch eine große Wurzel mit ins Becken, aber die wollte einfach nicht am Boden bleiben und schwamm munter durch die Gegend. Jetzt wird sie wohl Balkon-Deko.

Am Tag der Umgestaltung…
… und einen Abend später.

Die Kater haben das Treiben interessiert beobachtet, aber vor dem Eimer mit den Schiefersteinen hatten sie Respekt. Während Snorre sich wenigstens mal an den Inhalt getraut hat und danach tatzen wollte, hat Tabby in gebührendem Abstand einen Buckel gemacht und gefaucht. Ich habe keine Ahnung, was so schlimm war, aber gut – er faucht ja auch die Klobürste an.


Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit den „neuen“ Becken und bin gespannt, wie sich Shrimpzilla und seine Gang bei uns einleben werden.

Badewannentango

Wenn ich bade, tue ich das niemals allein. Tabby und Snorre müssen dabei sein. Schon wenn ich das Wasser einlaufen lasse, kommt Snorre angeflitzt und schaut die ganze Zeit zu. Irgendwie ist er total fasziniert von fließendem Wasser, auch wenn es ihn JA NICHT berühren darf! 


Ist die Wanne voll, wird sie erstmal wieder uninteressant. Zumindest so lange, bis ich es mir darin gemütlich gemacht habe. Dann kommt meist zuerst Tabby an und legt sich neben meinen Kopf auf den Wäschekorb. 


Da ist bequem und man kann dem Schaum beim Knistern zuhören. Einige Zeit später kommt auch Snorre dazu und wir baden gemeinsam ganz gemütlich vor uns hin. 


Also, ich finde das extrem schön und entspannend.

Projekt: Katzen- und Hobbyraum

Zuerst mal: Ja, wir leben noch. Und es geht uns gut. Nachdem in den letzten Monaten der Stress für mich einfach so groß wurde, dass für nichts anderes als Arbeit und Ehrenamt Zeit blieb, habe ich alle anderen Aktivitäten gekippt und bin nun mit einem Ehrenamt weniger und hoffentlich mehr Zeit für mich und mein Leben wieder zurück.

In der letzten Woche haben mein Freund und ich uns erst einmal einen Urlaub gegönnt. Okay, es ging „nur“ in den Harz und es war der obligatorische Familienurlaub mit meiner Sippe, aber es war trotzdem sehr schön und hatte für mich auch eine Art „Endpunktfunktion“. Näheres dazu nicht hier, sondern demnächst in meinem persönlichen Blog.


Im Urlaub waren die Kater natürlich gut durch Freunde und Familie versorgt. Sie haben sich aber trotzdem sichtlich gefreut, als wir wieder zuhause waren. Und wie ich nun mal bin, mache ich mit mehr Zeit auch wieder Pläne für alles mögliche. Im Moment überlege ich daran herum, wie ich meinen Hobbyraum so umgestalten kann, dass er auch gleichzeitig ein Katzenraum wird. Geplant ist zunächst mal, meine Möbel umzustellen und damit Platz an einer Wand zu schaffen, so dass ich eine Kletterwand für die Kater anbringen kann. Dabei ist die Wand nicht komplett frei, sondern mein Nähtisch steht auch noch dort. Da der an der Wand befestigt und einklappbar ist, muss man natürlich drum herum bauen. Wie macht man das am besten? Ein paar Ideen habe ich da schon und ich möchte mich am Wochenende daran machen, etwas auszumisten und die Möbel umzustellen. Da mein Freund mir dabei helfen muss, aber noch nichts von seinem Glück ahnt, wird das bestimmt noch ein interessantes Unterfangen.

Für den nächsten Schritt – die Kletterwand – überlege ich bereits an Möglichkeiten. Am einfachsten wäre es natürlich, einfach einen Kratzbaum zu holen und ihn an der Wand zu befestigen. Aber genau das möchte ich eigentlich nicht. Ich möchte verschiedene Ebenen und gerne eine Art Verbindung zwischen der Kletterwand und den Schränken schaffen, die hier stehen, damit die Kater ein wenig mehr Platz haben, um sich zu bewegen und auf höheren Ebenen zu sitzen oder zu liegen. Aber brauche ich dafür Spezialanfertigungen? Wie befestige ich das am besten absturzsicher an der Wand? Und wie stelle ich sicher, dass so ein Brett auch wirklich einen fünfeinhalb-Kilo Kater trägt, der von einer höheren Ebene aus drauf springt?

Für Tipps jeglicher Art wäre ich dankbar. Vielleicht besitzt jemand hier so eine Wandkonstruktion und kann mir weiterhelfen? Oder jemand kennt einen hilfreichen Link, einen Profi, oder… oder… oder…

Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es voran geht.

Zwei Kater, viel Theater.