Archiv der Kategorie: Allgemein

Wir schließen.

Sicher haben viele schon bemerkt, dass meine Einträge hier immer seltener wurden. Das liegt daran, dass ich das Gefühl habe, mich ständig zu wiederholen und vor allem nichts aussage mit meinen Beiträgen hier. Das mag ich nicht, daher werde ich diesen Blog schließen. Ich werde sicher auch weiterhin noch etwas über Dickies schreiben, wenn es interessant genug ist. Das dann aber auf meinem persönlichen Blog. Wer mir dort folgen möchte, kann das gerne tun.

Allen anderen sage ich DANKE für die Zeit mit euch. Ich habe wirklich viele tolle Geschichten lesen dürfen und mich auch immer über das Feedback zu meinen Ergüssen gefreut.

Advertisements

Nein, Futter von Herrchen ess’ ich nicht!

Also, öfter mal was Neues. In diesem Fall: Snorre nimmt kein Futter mehr, wenn es nicht von mir kommt. Was ist passiert? Wir wissen es nicht. Wirklich nicht. Es läuft auch immer nach dem gleichen Muster ab.
Später Nachmittag, ca. 17 Uhr. Denis schleppt sich müde von der Arbeit nach Hause und betritt die Wohnung. Die Lage ist ruhig, Stille empfängt ihn. Einer der Kater, es ist der dicke Tabby, kommt aufgeregt angerannt und streift dem Heimkehrer um die Beine. Jeder Schritt wird so zum Balanceakt, jede Bewegung zum Selbstmordkommando. Ein Anschlag? Wer weiß… Auf dem Sofa liegt Snorre, bereit für die allabendliche Schmuseeinheit. Zufrieden wälzt er sich hin und her, schnurrt und freut sich des Lebens. Um den Hunger der Katertiere zu stillen, bereitet Denis in der Küche das Futter für seine Mitbewohner vor. Während Tabby es kaum noch aushalten kann vor Spannung, blinzelt Snorre nur müde in Richtung Küche. Na, da stimmt doch was nicht? Sonst kommt er doch auch immer sofort angelaufen? Kaum stehen die Fressnäpfe auf dem Fußboden, stürzt Tabby sich darauf und inhaliert seine Mahlzeit. Snorre bewegt sich nicht. Dann geschieht das Unfassbare: Denis ruft den Kater, dieser springt wie von der Tarantel gestochen los, sprintet auf die Küche zu und… direkt hindurch in das Hobbyzimmer des Frauchens. Häää? 

Dieser Vorfall ist mehrmals dokumentiert und immer wurde der Kater in seinem Karton gefunden oder unter dem Schreibtisch, von wo aus er mit tellergroßen Augen das Herrchen anstarrte, das ihm verwirrt gefolgt war. Einige Stunden später trifft schließlich auch Frauchen zuhause ein. Snorre hat inzwischen natürlich mächtig Kohldampf und maunzt kläglich vor sich hin. Und kaum gibt ihm das Frauchen dann etwas, futtert er fröhlich vor sich hin. Keine Anstalten, die Flucht anzutreten oder das Fressen zu verweigern.

Wir haben keinen Schimmer, welche Marotte das nun wieder ist. Denis tut ihm ja auch nichts, hat auch sonst keine Angst vor ihm. Aber füttern lassen möchte er sich im Moment nicht aus seiner Hand. Versteh einer die Katzen…

  

Selbstbedienung

Es geht doch nichts über frisch gemischtes Katzenfutter! Vor allem, wenn es sich um leckeres Kängurufleisch handelt. Sobald ich die Schlüssel hervorhole, sitzt Snorre schon neben mir und geiert auf einen Leckerbissen. Es interessiert ihn auch überhaupt nicht, ob ich ihn bei seinem Treiben beobachte oder sogar mit ihm schimpfe. Nein, da wird das Näschen in die Höhe gereckt und die Pfote in den Fleischtopf gesteckt. Ich war einmal so frei, das zu dokumentieren.

   
    

Meine Damen und Herren, so sieht Gier aus! Ich muss dazu sagen, dass er ganze 10 Minuten zuvor seine abendliche Portion Futter erhalten hat. Die waren innerhalb kürzester Zeit verschlungen, aber man kann sich ja auch super anderswo bedienen.

Hassu Problem, oda was?

Ja, wir leben noch!

Längere Zeit gab es jetzt keinen Eintrag hier und ich muss wirklich sehen, dass ich da mal wieder etwas geregelt bekomme. Mein Job frisst mich gerade etwas auf, ich habe wenig Zeit für andere Dinge. Wenigstens macht es Spaß, sonst würde ich nur noch weinend zuhause sitzen. Also, darüber kann ich mich nicht beschweren. Und es ist auch hoffentlich bald für Entlastung gesorgt. 

Die Kater haben sich an die neue Situation gewöhnt, sind wieder entspannt und genießen es, wenn ich zuhause bin. Gestern habe ich sie anscheinend so kaputt gespielt, dass sie heute den ganzen Tag schlafen. Da darf auch der obligatorische brüderliche „Waschgang“ nicht fehlen, den Snorre allgemein eher nicht so toll findet. 

  

 
Und dann kam letzte Woche doch noch eine Hiobsbotschaft: Mein Freund ist allergisch gegen Katzen. Bombe, oder? Ich war sofort völlig neben der Spur, ich gebe meine Süßen nicht ab! Zum Glück meinte er, dass er nicht das Gefühl hat, dass er mehr reagieren würde als auf alles andere (Gräser, Hausstaub etc.) und ich müsse die Kater bestimmt nicht abgeben. Puh… Trotzdem: Ein mulmiges Gefühl bleibt.