Archiv der Kategorie: Kateralltag

Abkühlung

Es ist mal wieder Sommer und immer, wenn die große Hitze kommt, sind die Kater in etwa so schlaff und platt wie ich. Wir haben zwar Glück und müssen in der Wohnung nicht so schwitzen, weil die Temperatur nicht über 24 Grad kommt, aber eigentlich ist uns das schon zu viel. Natürlich kein Vergleich zu draußen, wenn das Thermometer die 30er Marke zu knacken droht! 

Ist es also mal wieder so weit, wollen die Dickies eigentlich auch gar nicht mehr wirklich auf den Balkon. Ich lasse zwar die Tür offen, aber… nee, zu warm! 


Gehen sie allerdings doch raus, versuche ich ein bisschen Abkühlung mit den beliebten Bällen im Wasser zu schaffen. Snorre interessiert das eher weniger, aber Tabby findet es eigentlich jedes Mal gut. 

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Wir lieben die neue Badewanne.

Als ich noch in der alten Wohnung gelebt habe, war Tabby immer begeistert von der Dusche. Niemand wusste so recht, warum. Wahrscheinlich nicht mal er selbst. Aber stundenlang Wassertropfen anstarren und ab und zu nach einem angeln, der an den Fliesen herunter läuft, das war sein Ding. Ich war etwas traurig darüber, dass dies in der neuen Wohnung vorbei sein würde. Keine Dusche, kein begeisterter Tabby. Aber da habe ich mich wohl nachhaltig geirrt.

In der alten Wohnung gab es eine Dusche und eine Badewanne. Die Badewanne war immer recht uninteressant, außer für Snorre, der gern reingepinkelt hat. (Herzallerliebst…) Seit ich aber nun hier wohne, gehen beide Kater total auf die Wanne ab. Sobald ich mich in Richtung Bad bewege, rennen sie schon voraus und hüpfen in die Wanne, maunzen den Wasserhahn an und erwarten, dass ich das Wasser aufdrehe. Ich habe keine Ahnung, wieso das plötzlich der Hit ist, aber es ist einfach süß, ihnen dabei zuzusehen, wie sie voller Begeisterung mit dem Wasserstrahl spielen.

Geliebter Balkon

Es ist Frühling geworden und die Dickies genießen das warme Wetter so oft sie können. Im Klartext: Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, wird nicht mehr als erstes nach Futter gemaunzt, nein. Da bin ich dann erstmal der Türöffner, der sofort zum Balkon stratzen muss, um die Kater raus zu lassen. Und am Wochenende ist es natürlich purer Luxus, wenn die Balkontür stundenlang offen steht.

Mein Wochenziel ist, den Balkon katzenfreundlich einzurichten. Ein paar Ideen habe ich schon, ich muss nur zum Baumarkt und mich mit Material eindecken.

Was’n Stress!

Es ist geschafft! Der Umzug ist vorbei und damit liegt eine sehr stressige und auch verwirrende Zeit hinter den Katern. Hinter mir noch nicht so richtig, denn ich bin immer noch mit so vielem beschäftigt und es sind auch noch nicht alle Kartons ausgepackt. Aber so nach und nach wird es immer gemütlicher und heimeliger.

Ich habe versucht, für Dicken alles so stressfrei wie möglich zu organisieren. Am Umzugstag haben wir die beiden ins Wohnzimmer verfrachtet und sie dort ziemlich in Ruhe gelassen, damit sie das Gewusel in der Wohnung nicht so mitbekommen. Ab und zu sind sie allerdings raus und sind dann durch die immer leerer werdenden Räume gestromert. War sehr spannend alles.

Nachdem alles an Möbeln und Kartons so weit ausgeräumt war, haben wir dann auch die Kater eingepackt und sind Richtung Wuppertal aufgebrochen, wo sie ihr neues Zuhause erkunden sollten. Die Autofahrt verlief für unsere Verhältnisse ziemlich gut. Kein übertriebenes Geschrei, ich war wirklich überrascht. Erst kurz vorm Ziel haben die beiden angefangen, so richtig aufzudrehen. Allerdings auch verständlich, wenn man bedenkt, dass sie längere Fahrten nicht gewohnt sind und Autos ohnehin hassen wie die Pest.

Daheim angekommen haben sich beide zunächst unter dem Bett versteckt. Meine Freunde, die uns gefahren haben, sind ziemlich bald gegangen, was vermutlich gut war, denn so hatten wir etwas Ruhe. Als erster hat sich Tabby vorgewagt. Bereits nach kurzer Zeit hatte er den Schwanz wieder in die Höhe gereckt und erkundete munter die Wohnung. Snorre hat mir mehr Sorgen gemacht. In den ersten 24 Stunden hat er das Fressen verweigert und war die ganze Zeit total angespannt. Nur ein paar Mal hat er sich zu mir gelegt und sich kraulen lassen. Zum Glück wurde er am zweiten Tag bereits etwas lockerer, aber wirklich entspannt konnte er erst nach etwa einer Woche sein. Das tat mir total leid, aber es führte ja kein Weg dran vorbei.

Tabby hat sogar ganz zielsicher den Karton aufgestöbert, in dem seine Federangel versteckt war. Er hat so lange daran herum gekratzt, bis ich sie heraus gepult hatte und er damit spielen konnte. Und beim Frühstück am Montagmorgen mit meiner Freundin hat Snorre sich auch direkt mit dazu gesetzt. Auch das Möbel aufbauen war ein ganz großes Highlight für die beiden. Da gab es viel zu schnuppern und zu gucken.

Inzwischen haben sich beide ganz gut eingelebt. Sie toben durch die Wohnung, schlafen bei mir mit im Bett und sind happy damit und vor allem lieben sie ihren Balkon. Den muss ich noch herrichten, doch einen Kratzbaum als Aussichtsplattform haben sie dort schon und sowohl morgens als auch abends wird gern vor der Tür gemaunzt, weil man raus möchte.

Wenn dann alles endlich komplett fertig ist, wird es super sein. Das weiß ich.

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Das ging schnell!

Die Wohnungssuche für mich und die Fellnasen war für mich ein großer schwarzer Klumpen voll Panik und düsterer Zukunftsaussichten. In meinem letzten Blogeintrag habe ich bereits darüber geschrieben, dass ich keine kleine Butze will, in der wir drei uns kaum bewegen können. Es ist kein Problem für mich, auf die ein oder andere Annehmlichkeit zu verzichten, aber wenn es um die Tiere geht, bin ich wirklich pingelig. Nach dem ersten Check der Wohnungsangebote, die in Frage kamen, sank mir der Mut. Was ich mir leisten konnte, ließ sich besonders in Düsseldorf nicht ganz mit dem vereinbaren, was ich wollte.

Dieses Wochenende habe ich mir dann zwei Wohnungen in Wuppertal angesehen. Eigentlich ist das überhaupt nicht mein Pflaster, weil ich die Stadt extrem hässlich und einfach nur zugebaut und grau finde. Beide Wohnungen waren allerdings erschwinglich, machten einen guten ersten Eindruck und waren nicht zu klein. Die erste lag in einem Vorort, was mir deutlich besser gefiel als die Innenstadtlage der zweiten Wohnung. Und in die erste habe ich mich auch direkt verliebt. Ich kam in den Flur und dachte: „Hier könntest du dich wohl fühlen.“ Und für die Katzen war auch alles da, was ich wollte: Die ausdrückliche Erlaubnis der Vermieterin, Erdgeschoss und damit keine Mieter unter einem, die sich über rennende Kater beschweren könnten, eine ausreichende Quadratmeterzahl, Blick auf einen Garten bzw. eine Grünfläche und ein gesicherter Balkon.

Mein Vater und meine Stiefmutter waren bei der Besichtigung dabei und sagten, ich solle mich nicht auf diese Wohnung versteifen. Das war mir klar und das wollte ich auch nicht. Als ich am Nachmittag meine Selbstauskunft zur Vermieterin schickte, habe ich schon befürchtet, dass ich null Chancen hätte. Aber… etwa 20 Minuten später klingelte mein Telefon. Und ich bekam die Zusage! In diesem Moment hörte ich alle Englein singen und ich dachte, das könne nur ein Traum sein. Nächste Woche machen wir einen Termin zur Vertragsunterzeichnung aus und dann kann es Mitte Februar/Anfang März losgehen.

Obwohl ich mich immer noch vor der ganzen Situation fürchte und mir gewisse Dinge Albräume bereiten, finde ich diese Entwicklung äußerst positiv und blicke nun mit ein bißchen mehr Freude in die Zukunft. Hey, Dickis, wir müssen nicht unter der Brücke schlafen! Hurra!!

Snorres neuer Lieblingsplatz

 

Alte Projekte, neue Ziele.

Eigentlich wollte ich nur ein kombiniertes Näh- und Katzenzimmer schaffen. Darüber hatte ich bereits vor einiger Zeit geschrieben. Nun werde ich eine ganze Wohnung für mich und die Kater finden und einrichten müssen. Seit ein paar Tagen durchforste ich das Internet nach Angeboten, die für mich in Frage kommen, und verzweifle so langsam darüber, dass so viele Vermieter von vornherein Katzenhaltung verbieten. Ja klar, eigentlich darf das nicht mehr grundsätzlich verboten werden, allerdings bekommt man davon unabhängig halt auch keinen Mietvertrag, wenn man Fellnasen mitbringen möchte. Als ob die ganze Situation gerade nicht schon bescheiden genug wäre.

Ich mache mir ein wenig Sorgen, ob die Kater sich in einer kleineren Wohnung wohl fühlen werden. Immerhin werde ich mich um knapp die Hälfte verkleinern müssen, alles andere kann ich nicht bezahlen. Als ich in Hamburg wohnte, war unter anderem der geringe Platz ein Grund dafür, warum ich keine Katzen halten wollte. Werde ich dann zum Tierquäler? Natürlich werde ich versuchen, ihnen auch an den Wänden Bewegungsmöglichkeiten zu verschaffen. Aber es kommt natürlich auch darauf an, wo wir landen. Was wir finden.

Gerade erscheint mir diese Herausforderung zu groß, aber es hilft ja nichts. Tabby übt schon mal das platzsparende Packen.