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Abkühlung

Es ist mal wieder Sommer und immer, wenn die große Hitze kommt, sind die Kater in etwa so schlaff und platt wie ich. Wir haben zwar Glück und müssen in der Wohnung nicht so schwitzen, weil die Temperatur nicht über 24 Grad kommt, aber eigentlich ist uns das schon zu viel. Natürlich kein Vergleich zu draußen, wenn das Thermometer die 30er Marke zu knacken droht! 

Ist es also mal wieder so weit, wollen die Dickies eigentlich auch gar nicht mehr wirklich auf den Balkon. Ich lasse zwar die Tür offen, aber… nee, zu warm! 


Gehen sie allerdings doch raus, versuche ich ein bisschen Abkühlung mit den beliebten Bällen im Wasser zu schaffen. Snorre interessiert das eher weniger, aber Tabby findet es eigentlich jedes Mal gut. 

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Papierkugel-Liebe

Meine Katerlis spielen einfach unheimlich gern mit Papierkugeln. Aber nicht mit irgendwelchen, oh nein! Am liebsten mit denen aus Staniolpapier. Ach nein, halt, das heisst heute ja nicht mehr so. Also: Mit denen aus Alufolie – aber der ganz dünnen, in die Süßigkeiten eingewickelt werden. Die kann man schön klein zusammendrücken und bei den Plüschpopos hier zählt augenscheinlich das Motto: „Je kleiner, desto besser!“ Mit großen Sachen spielen sie nicht gern. Und so sieht das dann aus:

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Boah… So langweilig…
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Kann hier nicht mal jemand etwas Action machen?
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Ist das eine Papierkugel? Lass mal gucken gehen!
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Ich fass es nicht! Wirklich! Eine Papierkugel!
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Ich will sie! Sie gehört mir!
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Nein! Meins! Geh weg!
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Ich krieg sie noch!
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Ich… krieg… nein… Ich stürze ab!

Damit können die sich einfach ewig beschäftigen. Vor allem, wenn ich am PC sitze. Ich habe eine kleine Tupperbox, darin verwahre ich die Kugeln. Sie steht bei mir am Schreibtisch und wenn einer der Kater neben mir sitzt und zu betteln beginnt, dann weiß ich schon Bescheid. Eine Kugel auf die Ecke des Tisches gelegt und schon beginnt der Spaß. Nachdem sie die nämlich runtergefummelt haben, wird sie quer durch mein Zimmer geschossen (manchmal auch in den Flur oder unter der Tür durch in den Abstellraum) und herum getobt. Einziger Nachteil: Ich habe das große Kugel-Nirvana noch nicht gefunden, das sich vermutlich unter einem meiner Schränke oder der Kommode befindet. Es verschwinden mehr und mehr der kleinen Geschosse und ich finde sie nicht wieder. Das bedeutet, ich schnorre mir überall Süßigkeitenpapier! Neulich saß ich bei meinen Schwiegereltern und habe sogar den Müll der Familie an mich gerissen, um meine Vorräte auffüllen zu können. Man hat mich etwas schief angeschaut. Aber was soll’s, von denen weiß ja zum Glück schon jeder, dass ich nicht ganz normal bin. 😀

Übrigens macht mein Freund sich schon über mich lustig. „Na, musstest du wieder Mozartkugeln kaufen?“ – „Ja, das Papier… Und da sind ja auch nur acht Stück drin!“ – „Ach, nur acht Stück? Ja, schade, wo die doch so gesund sind und kalorienarm und auch gar nicht lecker, nicht wahr?“ – „Ääääh… Ja, genau!“ Mist, ich wurde durchschaut!

[Spielzeug] Hexbug Nano

Da meine beiden Tiger ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, versuche ich immer mal wieder, ihnen neue Anreize zu geben. Gewohntes Revier schön und gut, aber nach einer Weile möchte man ja doch mal wieder was anderes sehen. Also stromere ich öfter durchs Internet und suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten. Dabei stieß ich auf ein lustiges kleines Spielzeug, dass ich heute vorstellen möchte: den Hexbug Nano.

Dabei handelt es sich um einen kleinen Krabbelroboter, der sich mittels zwölf Gummibeinchen und Vibration selbständig fortbewegt und laut diversen Foren und Produktbewertungen Katzen in aller Welt förmlich ausflippen lässt. Wie der Name schon andeutet, ist es einem Insekt nachempfunden. Das Tierchen misst etwa 4 – 5 cm in der Länge und ist somit groß genug, dass ein Stubentiger es nicht ohne weiteres verschlucken kann. Der Hexbug Nano sucht sich seinen Weg selber, biegt an Hindernissen ab und richtet sich sogar wieder auf, wenn er umgefallen ist oder durch die Wohnung gekickt wurde. Das Ganze funktioniert allerdings nur auf Laminat, Fliesen oder ähnlichen glatten Oberflächen. Auf Teppich ist der Hexbug (Achtung, Wortspiel für Gamer!) buggy. Höhö. Wat hamma jelacht.

Schon beim Auspacken waren Tabby und Snorre sehr neugierig. Was ja schon mal gut ist. Oft habe ich das Problem, dass sich nur einer für etwas Neues begeistern kann, was zur Folge hat, dass ich beide Kater gleichzeitig mit verschiedenen Spielen bespaßen muss. Extrem anstrengend.

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Tabby schaut noch etwas skeptisch, aber das hatte sich kurze Zeit später komplett gelegt. Kleiner Beweis? Ich habe da mal ein Video vorbereitet.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unserem neuen Gimmick. Durch die Gummierung ist das Spielzeug recht robust, allerdings kann es passieren, dass sich die Beinchen etwas verschieben – bei mir nun durch Kauversuche der Kater passiert. Das Tierchen läuft dann nur noch grenzdebil im Kreis, allerdings interessiert das meine Fellpopos herzlich wenig. Sie stürzen sich trotzdem noch drauf.

Kleiner Tipp: Das Insekt in Schuhe zu werfen hat einen grandiosen Effekt! Garantierter Spielspaß für alle Beteiligten!