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Geliebter Balkon

Es ist Frühling geworden und die Dickies genießen das warme Wetter so oft sie können. Im Klartext: Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, wird nicht mehr als erstes nach Futter gemaunzt, nein. Da bin ich dann erstmal der Türöffner, der sofort zum Balkon stratzen muss, um die Kater raus zu lassen. Und am Wochenende ist es natürlich purer Luxus, wenn die Balkontür stundenlang offen steht.

Mein Wochenziel ist, den Balkon katzenfreundlich einzurichten. Ein paar Ideen habe ich schon, ich muss nur zum Baumarkt und mich mit Material eindecken.

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Was’n Stress!

Es ist geschafft! Der Umzug ist vorbei und damit liegt eine sehr stressige und auch verwirrende Zeit hinter den Katern. Hinter mir noch nicht so richtig, denn ich bin immer noch mit so vielem beschäftigt und es sind auch noch nicht alle Kartons ausgepackt. Aber so nach und nach wird es immer gemütlicher und heimeliger.

Ich habe versucht, für Dicken alles so stressfrei wie möglich zu organisieren. Am Umzugstag haben wir die beiden ins Wohnzimmer verfrachtet und sie dort ziemlich in Ruhe gelassen, damit sie das Gewusel in der Wohnung nicht so mitbekommen. Ab und zu sind sie allerdings raus und sind dann durch die immer leerer werdenden Räume gestromert. War sehr spannend alles.

Nachdem alles an Möbeln und Kartons so weit ausgeräumt war, haben wir dann auch die Kater eingepackt und sind Richtung Wuppertal aufgebrochen, wo sie ihr neues Zuhause erkunden sollten. Die Autofahrt verlief für unsere Verhältnisse ziemlich gut. Kein übertriebenes Geschrei, ich war wirklich überrascht. Erst kurz vorm Ziel haben die beiden angefangen, so richtig aufzudrehen. Allerdings auch verständlich, wenn man bedenkt, dass sie längere Fahrten nicht gewohnt sind und Autos ohnehin hassen wie die Pest.

Daheim angekommen haben sich beide zunächst unter dem Bett versteckt. Meine Freunde, die uns gefahren haben, sind ziemlich bald gegangen, was vermutlich gut war, denn so hatten wir etwas Ruhe. Als erster hat sich Tabby vorgewagt. Bereits nach kurzer Zeit hatte er den Schwanz wieder in die Höhe gereckt und erkundete munter die Wohnung. Snorre hat mir mehr Sorgen gemacht. In den ersten 24 Stunden hat er das Fressen verweigert und war die ganze Zeit total angespannt. Nur ein paar Mal hat er sich zu mir gelegt und sich kraulen lassen. Zum Glück wurde er am zweiten Tag bereits etwas lockerer, aber wirklich entspannt konnte er erst nach etwa einer Woche sein. Das tat mir total leid, aber es führte ja kein Weg dran vorbei.

Tabby hat sogar ganz zielsicher den Karton aufgestöbert, in dem seine Federangel versteckt war. Er hat so lange daran herum gekratzt, bis ich sie heraus gepult hatte und er damit spielen konnte. Und beim Frühstück am Montagmorgen mit meiner Freundin hat Snorre sich auch direkt mit dazu gesetzt. Auch das Möbel aufbauen war ein ganz großes Highlight für die beiden. Da gab es viel zu schnuppern und zu gucken.

Inzwischen haben sich beide ganz gut eingelebt. Sie toben durch die Wohnung, schlafen bei mir mit im Bett und sind happy damit und vor allem lieben sie ihren Balkon. Den muss ich noch herrichten, doch einen Kratzbaum als Aussichtsplattform haben sie dort schon und sowohl morgens als auch abends wird gern vor der Tür gemaunzt, weil man raus möchte.

Wenn dann alles endlich komplett fertig ist, wird es super sein. Das weiß ich.

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Projekt: Katzen- und Hobbyraum

Zuerst mal: Ja, wir leben noch. Und es geht uns gut. Nachdem in den letzten Monaten der Stress für mich einfach so groß wurde, dass für nichts anderes als Arbeit und Ehrenamt Zeit blieb, habe ich alle anderen Aktivitäten gekippt und bin nun mit einem Ehrenamt weniger und hoffentlich mehr Zeit für mich und mein Leben wieder zurück.

In der letzten Woche haben mein Freund und ich uns erst einmal einen Urlaub gegönnt. Okay, es ging „nur“ in den Harz und es war der obligatorische Familienurlaub mit meiner Sippe, aber es war trotzdem sehr schön und hatte für mich auch eine Art „Endpunktfunktion“. Näheres dazu nicht hier, sondern demnächst in meinem persönlichen Blog.


Im Urlaub waren die Kater natürlich gut durch Freunde und Familie versorgt. Sie haben sich aber trotzdem sichtlich gefreut, als wir wieder zuhause waren. Und wie ich nun mal bin, mache ich mit mehr Zeit auch wieder Pläne für alles mögliche. Im Moment überlege ich daran herum, wie ich meinen Hobbyraum so umgestalten kann, dass er auch gleichzeitig ein Katzenraum wird. Geplant ist zunächst mal, meine Möbel umzustellen und damit Platz an einer Wand zu schaffen, so dass ich eine Kletterwand für die Kater anbringen kann. Dabei ist die Wand nicht komplett frei, sondern mein Nähtisch steht auch noch dort. Da der an der Wand befestigt und einklappbar ist, muss man natürlich drum herum bauen. Wie macht man das am besten? Ein paar Ideen habe ich da schon und ich möchte mich am Wochenende daran machen, etwas auszumisten und die Möbel umzustellen. Da mein Freund mir dabei helfen muss, aber noch nichts von seinem Glück ahnt, wird das bestimmt noch ein interessantes Unterfangen.

Für den nächsten Schritt – die Kletterwand – überlege ich bereits an Möglichkeiten. Am einfachsten wäre es natürlich, einfach einen Kratzbaum zu holen und ihn an der Wand zu befestigen. Aber genau das möchte ich eigentlich nicht. Ich möchte verschiedene Ebenen und gerne eine Art Verbindung zwischen der Kletterwand und den Schränken schaffen, die hier stehen, damit die Kater ein wenig mehr Platz haben, um sich zu bewegen und auf höheren Ebenen zu sitzen oder zu liegen. Aber brauche ich dafür Spezialanfertigungen? Wie befestige ich das am besten absturzsicher an der Wand? Und wie stelle ich sicher, dass so ein Brett auch wirklich einen fünfeinhalb-Kilo Kater trägt, der von einer höheren Ebene aus drauf springt?

Für Tipps jeglicher Art wäre ich dankbar. Vielleicht besitzt jemand hier so eine Wandkonstruktion und kann mir weiterhelfen? Oder jemand kennt einen hilfreichen Link, einen Profi, oder… oder… oder…

Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es voran geht.

Krasser Karton!

Vor einiger Zeit hat es meinen Schreibtischstuhl zerrissen. Sobald ich mich nach hinten lehnte, kam ich dem Boden gefährlich nah. Mein Freund hat sich daher nicht lumpen lassen und mir einen neuen Stuhl geschenkt. Beim Auspacken und Aufbauen waren die Kater ganz vorn mit dabei!

Tabby war etwas skeptisch...
Tabby war etwas skeptisch…
... traute sich dann aber doch ran.
… traute sich dann aber doch ran.
Snorre inspizierte im Hintergrund erstmal den riesigen Karton.
Snorre inspizierte im Hintergrund erstmal den riesigen Karton.
Snorre beäugte das Montieren aus sicherer Entfernung.
Snorre beäugte das Montieren aus sicherer Entfernung.
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So gekippt ergibt das eine tolle Höhle!

Der Pluspunkt für die Kater war natürlich der Karton, den wir noch ein paar Tage zum Spielen in der Küche stehen ließen.

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So hatten wir eigentlich alle was davon. Außer meinem Freund, der durfte nur bezahlen und den Stuhl zusammen bauen. 😀