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Abkühlung

Es ist mal wieder Sommer und immer, wenn die große Hitze kommt, sind die Kater in etwa so schlaff und platt wie ich. Wir haben zwar Glück und müssen in der Wohnung nicht so schwitzen, weil die Temperatur nicht über 24 Grad kommt, aber eigentlich ist uns das schon zu viel. Natürlich kein Vergleich zu draußen, wenn das Thermometer die 30er Marke zu knacken droht! 

Ist es also mal wieder so weit, wollen die Dickies eigentlich auch gar nicht mehr wirklich auf den Balkon. Ich lasse zwar die Tür offen, aber… nee, zu warm! 


Gehen sie allerdings doch raus, versuche ich ein bisschen Abkühlung mit den beliebten Bällen im Wasser zu schaffen. Snorre interessiert das eher weniger, aber Tabby findet es eigentlich jedes Mal gut. 

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Zirkuskater

Man macht ja einfach auch viel Schabernack mit den Tierchen. Jetzt hat es wieder mal Snorre erwischt, der von meiner Freundin H. zum Zirkuskater gemacht wurde. Er schläft oft mit dem Beinchen aus dem Nest hängend und H. fand, da könne man mal einen Ball drauf legen. Er hat sich das recht interessiert angeschaut und den Ball dann immer nach einer Weile runter gepfotelt. Ich muss zugeben: Es war ein Heidenspaß, den Ball immer und immer wieder auf seiner Pfote zu platzieren.

Schuhfetisch

Wie ich inzwischen mitbekommen habe, gibt es wohl so einige Fellnasen mit Schuhfetisch. Sobald Frauchen oder Herrchen nach Hause kommt und die Treter auszieht, steckt der tierische Liebling seine Nase tief in in den Turnschuh, den Stiefel oder in ein anderes Modell und nimmt einen kräftigen Zug. Yummy! Meine Plüschpopos beschäftigen sich auch gern mit den Schnürsenkeln meiner Schuhe. Vorzugsweise wenn man gerade ganz fix los muss zur Arbeit…

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Nom nom, lecker Schnürsenkel!
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Nimm sie mir nicht weg!
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Nein, Finger weg! Meiner!
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Boah, Frauchen, du bist so doof!

Als wir noch jung und unschuldig waren…

Heute musste ich durch diesen Beitrag vom Katzenfreundeblog daran denken, wie meine beiden Dickies so waren, als sie vor gut anderthalb Jahren bei uns eingezogen sind. Klein und flauschig und so ungemein zutraulich, dass es einem fast das Herz zerrissen hat vor Liebe. Heute sind sie um einiges fetter größer, aber wo ich andere Menschen oft sagen höre, dass die es lieber hätten, wenn ihre Katzen immer klein und niedlich geblieben wären, habe ich mich immer auf den Moment gefreut, in dem ich zwei stattliche Kater haben würde.

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Ihr früherer Lieblingsplatz: Die Fensterbank meines Hobbyraums.

Ich wollte eigentlich keine Kitten aufnehmen, sondern zwei erwachsene Katzen, da mir bewusst war, wie viel Arbeit Kitten bedeuten. Blöd nur, dass ich durch eine Freundin dann an den Wurf geriet, in dem Tabby und Snorre aufwuchsen. All meine Pläne waren auf einen Schlag zunichte gemacht. Und als mein Freund dann auch noch meinte, dass er es schöner fände, wenn wir Kitten aufzögen, habe ich mich schließlich für die Brüder entschieden.

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Bei Tag haben sie auch dort gesessen und interessiert den Bauarbeiten auf der anderen Straßenseite zugeschaut.

Ganz zu Anfang hatte ich ständig Angst, dass den beiden etwas passieren würde. Klar, ich bin mit Katzen aufgewachsen und kannte mich aus, habe auch noch ein halbes Dutzend Bücher gewälzt, um wirklich gut vorbereitet zu sein. Aber noch nie hatte ich die alleinige Verantwortung für die Tiere. Immer war meine Mutter da, die in schwierigen Situationen die Führung übernommen hat. Dieses Mal würde alles an mir hängen und das hat mir in den ersten Wochen ganz schön zu schaffen gemacht. Letztendlich wurde es aber nach und nach besser und ich habe gemerkt, dass ich mir gar nicht so viele Gedanken machen muss. Auch als die gesundheitlichen Probleme mit Snorre losgingen, habe ich mich ganz wacker geschlagen und einfach versucht, für meinen Liebling eine gute Lösung zu finden.

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Zum ersten Mal ganz oben auf dem Kratzbaum!

Mit Tabby und Snorre hatten wir allgemein sehr viel Glück. Mental war ich drauf vorbereitet, die halbe Wohnung neu einrichten zu müssen, weil einfach so viel kaputt gehen könnte. Wir haben die Kabel der Surround-Anlage verkleidet, einige Ecken gesichert oder unzugänglich gemacht. Aber wirklich verändert haben wir unsere Wohnung nicht. Unsere Kater sollten mit uns leben und wir wollten nicht übervorsichtig sein. Aber es ist wirklich nichts zu Bruch gegangen in ihrer Sturm und Drang-Zeit. Klar, da wurde mit den Milchzähnchen mal an der ein oder anderen Ecke geknabbert und auch das Sofa ist dank Krallenaction nicht mehr taufrisch. Aber ansonsten gab es keine großartigen Unfälle.

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Snorre steht auf Mamas Socken!

Charakterlich waren beide schon immer recht ausgeglichen. Ganz zu Beginn mussten wir eine Behandlung gegen Ohrmilben durchführen, das fand Snorre gar nicht toll und er hasst es bis heute, an den Ohren berührt zu werden. Aber das hat sich inzwischen auch sehr gebessert. Tabby war auch nicht begeistert, aber nach 30 Sekunden war alles wieder vergessen. Bis heute hat er die Angewohnheit, einem nichts nachzutragen, sondern sofort wieder auf Kuschelkurs zu gehen. Allgemein hatten wir nie Probleme im Umgang mit den Dickies. So freundlich, ausgeglichen und interessiert an ihrer Umwelt und allem Neuen wünscht man sich seine Tiere!

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Beweisbilder: Als Kitten haben die beiden ständig auf meinem Bauch geschlafen.
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Gerne auch zwischen meinen Beinen mit Kissen „im Arm“.

Ich bin wirklich glücklich, so tolle Kater haben zu dürfen und ich bin unheimlich dankbar für jeden Tag, den ich bisher mit ihnen verbringen durfte. Hoffentlich werden es noch viele, viele mehr sein!

 

ent-trichtert

Es ist so weit. Nach etwa zwei Monaten hat sich die Wunde an Snorres Kopf so weit geschlossen, dass ich ihm vorgestern den Trichter abnehmen konnte.

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Die Mini-Kruste links ist seit heute Morgen auch verschwunden.

Nach gut vier Wochen mit diesem Ding schien mein Katerchen zuerst ganz verwirrt zu sein. Während ich das Teil noch in der Hand hielt, behielt er mich unentwegt im Auge, damit ich es ihm ja nicht wieder überziehen konnte! Ich muss sagen, dass ich ja oft Horrorgeschichten lese von Katzen, die total deprimiert sind, wenn sie den Trichter tragen müssen, oder von solchen, die einfach ausflippen und kaum noch zu handhaben sind. Und obwohl Snorre ja von der Sorte „Du hast da Creme an der Hand! Fass mich bloß nicht an!!“ ist, ist er im Umgang mit dem Trichter ein Engel. Klar, es passt ihm nicht wirklich. Aber wir müssen das Ding nicht mal mit einem Halsband festmachen, weil er nicht versucht, es sich auszuziehen. Er spielt ganz normal, klettert nach oben auf den Kratzbaum, kriecht in jeden Karton und ist genau so anhänglich wie sonst. (Wenn nicht sogar mehr.) Dafür bin ich extrem dankbar.

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Endlich wieder auf Sachen rumgnaddeln!

Ich füttere weiterhin mit Pferdefleisch. Mittlerweile sind es 12 Tage und inzwischen hat sich die Akzeptanz auch ein wenig verbessert. Einmal täglich mische ich unter das Lunderland-Fleisch noch das Integra Sensitiv Protect mit Pferd, aber immer öfter klappt es nun auch, dass die beiden das pure Fleisch futtern. Allerdings merkt man besonders Tabby an, dass er das nicht so prickelnd findet. Wenn er nicht gerade vor Hunger fast umfällt, kostet es ihn sehr viel Überwindung, Pferd pur zu fressen. Er hat auch ein wenig abgenommen – was nicht schlecht ist, da er ja ohnehin eher zum Rollmops tendiert. 🙂

Das Seefischöl zur Omega 3-Zufuhr ist für Snorre inzwischen ein Highlight. Er liebt es. Tabby schlabbert auch ein wenig davon, ist aber nicht so angetan wie sein Bruder. Wenn der könnte, würde er die Kapseln aussaugen!

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Die Federangel! Bestes Spielzeug der Welt!

Insgesamt bin ich zufrieden mit der derzeitigen Situation. Nach anfänglichen Problemen mit dem Stuhlgang hat sich auch da wieder alles eingependelt und ich hoffe, es geht so weiter. Das Projekt Frischfleisch bin ich allerdings doch noch nicht angegangen. Bei der Mäkelei hier will ich nicht wie eine verzweifelte Dosenöffnerin alles durcheinander anbieten, sonst kommen die Miezen wohlmöglich noch auf die Idee, dass sie mich beeinflussen könnten! Als würde ich das zulassen! Hahahaha! Haha. Ha…

Tja, und dann wollte ich gestern mal ein paar Fotos machen, auf denen meine Fellies gemeinsam drauf sind. Ich bin da ja immer auf meine Handykamera angewiesen, denn mit der Spiegelreflex hat man bei dem Licht in unserer Wohnung und der Zappelei der Tiere kaum eine Chance auf gute Bilder. Mein Freund noch eher, aber ich bin einfach ein totaler Belichtungs-Noob. Mit Tageslicht komme ich klar, alles andere ist dann schon eher Katastrophe. Wie gesagt: Ich also auf Fotopirsch. Das ist, was dabei raus kam.

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So, ich mach jetzt mal ein Foto… Mist.
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Tabby, jetzt bleib doch mal… Wo willst du hin?
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Nein, hier ist das Vögelchen!
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Naja… Das ist wohl das Beste, was ich kriege.

Das üben wir vielleicht noch mal. 😀