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Abkühlung

Es ist mal wieder Sommer und immer, wenn die große Hitze kommt, sind die Kater in etwa so schlaff und platt wie ich. Wir haben zwar Glück und müssen in der Wohnung nicht so schwitzen, weil die Temperatur nicht über 24 Grad kommt, aber eigentlich ist uns das schon zu viel. Natürlich kein Vergleich zu draußen, wenn das Thermometer die 30er Marke zu knacken droht! 

Ist es also mal wieder so weit, wollen die Dickies eigentlich auch gar nicht mehr wirklich auf den Balkon. Ich lasse zwar die Tür offen, aber… nee, zu warm! 


Gehen sie allerdings doch raus, versuche ich ein bisschen Abkühlung mit den beliebten Bällen im Wasser zu schaffen. Snorre interessiert das eher weniger, aber Tabby findet es eigentlich jedes Mal gut. 

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Weihnachtspost und Fischabenteuer

Irgendwie geht Weihnachten dieses Jahr total an uns vorüber. Normalerweise gibt es ganz viel Deko und ich backe Kekse, mache extra Leckerlis für die Kater… Dass ich dazu in diesem Jahr so gar keine Lust habe, habe ich bereits in einem anderen Blog erklärt. Aber dass ich das Fest so dermaßen verdränge, dass ich von Weihnachtspost völlig unvorbereitet überrascht werde, ist auch für mich neu.

Eine ganz liebe Karte mit den plüschigsten Weihnachtskatzis bekam ich von Indra, Bailey, Vally und Oreo. Ich habe mich wahnsinnig gefreut! Vielen Dank! Die vier machen im Moment echt eine schwere Zeit durch und ich hoffe so sehr, dass sich bald alles wieder einpendelt, so dass Mensch und Tier zur Ruhe kommen können. Wenn ich Wünsche fürs neue Jahr habe, dann ist das auf jeden Fall einer davon. Ganz viel Kraft wünsche ich dir, Indra! Ich weiß, es ist wirklich nicht einfach und ich kann leider überhaupt nichts tun, um zu helfen. Aber ich versuche so viel positive Kraft wie möglich zu dir zu schicken.

❤️

Bei uns daheim gab es ein paar Neuerungen, was die Wasserbewohner betrifft. Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit von unseren Aquarien geschrieben. Oder nur von einem? Egal. Jedenfalls ist vor einigen Wochen unser geliebter Kampffisch Günni gestorben und wir mussten uns überlegen, was wir nun mit dem freien Becken anfangen. Da die Aquarien das Hobby meines Freundes sind, hat er schließlich beschlossen, es mit Garnelen zu versuchen und hat ein süßes kleines Garnelenbecken eingerichtet. Während ich völlig begeistert von den kleinen Kerlchen bin, sind die Kater eher gelangweilt. Da ist wohl nicht genug Action im Becken.

Nachdem das kleine Aquarium eingerichtet und der Besatz eingezogen war, hat sich mein Freund in den Kopf gesetzt, das große Becken umzugestalten. Es war alles ziemlich zugewuchert und ohne Struktur. Und Struktur und klare Linien sind das, was mein Freund braucht. (Oft sehr zu meinem Leidwesen.) Da er nicht genau wusste, wie er die neue Einrichtung anordnen sollte, habe ich ihm dabei geholfen. Der alte Besatz ist natürlich im Becken verblieben und den Fischis geht es gut!

Wir haben mit Schiefersteinen und -platten gearbeitet, es sind einige neue Pflanzen dazugekommen und es gab zwei neue Steine. Eigentlich sollte auch noch eine große Wurzel mit ins Becken, aber die wollte einfach nicht am Boden bleiben und schwamm munter durch die Gegend. Jetzt wird sie wohl Balkon-Deko.

Am Tag der Umgestaltung…
… und einen Abend später.

Die Kater haben das Treiben interessiert beobachtet, aber vor dem Eimer mit den Schiefersteinen hatten sie Respekt. Während Snorre sich wenigstens mal an den Inhalt getraut hat und danach tatzen wollte, hat Tabby in gebührendem Abstand einen Buckel gemacht und gefaucht. Ich habe keine Ahnung, was so schlimm war, aber gut – er faucht ja auch die Klobürste an.


Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit den „neuen“ Becken und bin gespannt, wie sich Shrimpzilla und seine Gang bei uns einleben werden.

Wasserspiele

Meine Kater verachten Wasser. Wie die meisten Katzen. Mit voller Power in die Badewanne springen und gleich entsetzt wieder raus, wenn der Wasserhahn aufgedreht ist. Voller Neugier beobachten, wie man das Katzenklo in der Wanne grundreinigt, aber bloß auf genügend Abstand bleiben, um nicht nass zu werden! Und wenn irgendwo eine Schüssel mit Wasser steht, lieber einen möglichst großen Bogen drum machen.

Umso witziger finde ich Tabbys Marotte mit der Dusche. Wenn wir morgens aufstehen und duschen gehen, dann kann er es überhaupt nicht abwarten, bis wir wieder heraus kommen. Er steht manchmal schon vor der Duschtür und wartet, dass sie aufgeht. Gehen wir hinaus, hüpft er hinein.

Und dann geht’s los.

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Tropfen! Überall Tropfen!
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Sind da noch mehr?
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Die laufen da runter.
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Hier auch!
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Ich brauche noch mehr Tropfen!
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Da muss es ein Nest geben.

Wenn ich abends im Bad bin, höre ich es nun immer öfter schräg hinter mir maunzen. Es ist Tabby, der in der Wanne sitzt und mich lautstark dazu auffordert, doch bitte das Wasser aufzudrehen und die Duschkabine nass zu machen, damit er die Tropfen anstarren kann. Scheint wirklich ein interessantes Hobby zu sein. 😀